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…und die da haben mitgemacht.
Die CDU hat ihren Kandidaten durchbekommen. Olaf Stolz ist neuer Landrat und die Grünen haben mitgemacht.
Die Gründe sind ein wenig nebulös. „Man brauche einen Auswärtigen für den Job.“ Die Vorstellung im Kreistag und der Fraktion kann nicht den Ausschlag gegeben haben. Hier haben die beiden Mitbewerber ein deutlich besseres Bild abgegeben. Sie konnten zumindest ansatzweise mit dem aufwarten, was Stolz anscheinend vollkommen fehlt: Neue Ideen.
Was mag die Grünen geritten haben als sie sich in Stolz verguckt haben? Naive Einfältigkeit im Sinne von: Wir brauchen jemanden von außerhalb oder zeichnet sich so etwas wie ein Muster ab?
Hamburg und das Saarland sind der Beweis dafür, dass die Grünen gerne mal ihre Überzeugungen für Macht über den Haufen werfen. Aber auch im Kreis beweisen sie, dass sie da sind wenn Stimmen nötig sind. Sie haben dem Verkauf der Krankenhausgebäude zugestimmt und jetzt Steigbügel für den Wunschkandidaten unseres lokalen Hyper-Double-Income -Heirats-Stars Ole Schröder gespielt.
Planlosigkeit oder „Neigung zu Gestaltungsmöglichkeiten“?
Man bekommt den Eindruck die Atomkraft und NATO-Gegner von damals versuchen so krampfhaft zu beweisen, dass sie „regieren“ können, um „Heim“ in den Schoß der bürgerlichen Gesellschaft zu kommen.
Sie beweisen es immer häufiger. Nur die Frage ist wozu sie dann noch gut sind? Die Grünen haben massiv von den großen Koalitionen profitiert. Aber die Zeiten sind vorbei. Es wird sich zeigen, ob so eine Partei gebraucht wird. „Grün“ ist auch in der Union immer chicer. Für wen entscheidet man sich? Grüne Schwarze oder schwarze Grüne? Umweltschutz durch lokal erzeugte Produkte und Naherholung mit dem Fahrrad oder Förderung heimischer Produkte zur Erhaltung unserer deutschen Landschaften und am Wochenende eine zünftige Wanderung? Oder kommt die Christlich Ökologische Partei Deutschlands?
Aussagen wie „mit Verlaub Herr Präsident sie sind ein Arschloch!“ werden mir in den Parlamenten fehlen.
CDU wollte den "Atommüll" nicht annehmen.
Am Samstag gab sich anlässlich des Stadtfestes der Sozial-Landwirtschafts-Umwelt-Fisch-Minister in Pinneberg die Ehre. Sonst eher selten in seinem Wahlkreis anwesend stand er einige Minuten vorm Stand der CDU. Wir nutzten die Chance und versuchten eine Tonne mit “Atommüll” an den Minister zu übergeben. Er war leider wieder in seinem Dienstwagen verschwunden.
Davon unbeirrt verteilten wir Flyer in denen auf die enormen Gefahren der Atomkraft und die ungesicherte Endlagerfrage hingewiesen wurde. Die CDU war wenig begeistert und reagierte merkwürdig aggressiv. Wir hatten bereits den Besuch des Noch-Ministerpräsidenten Carstensen gestört. Mit Pinocchio-Nasen ausgestattet, machten wir auf die Lüge von Carstensen aufmerksam. Er hatte unwahr behauptet das die SPD von den Bonuszahlungen an den HSH-Noch-Chef Nonnenmacher wußte. Der CDU-Kreisvorsitzende persönlich Ole Schröder drohte uns mit einer Retourkutsche. Er hätte einhundert Personen in seinem Team, die alle für eine solche Aktion zur Verfügung stünden. Wir freuen uns auf den Besuch der Einhundert. Allerdings werden wir die Zivildienstleistenden und Rollatoren nicht mitzählen.
Die Reaktion der CDU ist nicht verwunderlich. Sie wissen ganz genau, dass ihre Position zur Atomkraft in der Bevölkerung nicht gut ankommt. Wir dürfen gerade als junge Leute nicht zu lassen, dass diese Schrottreaktoren weiter Atommüll produzieren. Die CDU fördert die Rendite von Energieriesen auf Kosten der kommenden Generationen.
Es heißt Arsch hoch gegen Krümmel und Co! Gemeinsam mehr Atomkraftwerke abschalten!

