Artikel-Schlagworte: „Ernst Dieter Rossmann“
Berlin- Politik mal anders gesehen
Ein Blick hinter die Kulissen
Mitten in der Woche, morgens um halb acht am Pinneberger Bahnhof. Wer oder was bewegt die Menschen sich zu dieser Uhrzeit auf einem Dienstag an diesem Ort zu treffen? Richtig MdB Ernst Dieter Rossmann lud zu einer seiner drei Berlinfahrten ein und 50 „Kreis- Pinneberger“ folgten der Einladung des Pinneberger Abgeordneten nach Berlin. Die Fahrt begann mit der problemlosen Anreise in die Bundeshauptstadt. Nach insgesamt cir
ca 2,5 Stunden Fahrt wurde die reiselustige Truppe von einer Mitarbeiterin des Bundespresseamtes (BPA) in Empfang genommen, welche die Gruppe direkt in die Gebäude des Bundesrates lotste. Die anschließende Führung, gefüllt mit Erklärungen zu Raum und Geschichte, Beschreibungen und Erzählungen, Arbeit und Aufgaben, Besuch der Besuchertribüne im Plenarsaal und einer „Sitzung“ in den Räumen des Vermittlungsausschusses stieß auf großes Interesse und immer wieder wurde die fachkundige Bundesratsmitarbeiterin von löchernden Fragen unterbrochen. Nach einem etwa 1,5 stündigen Aufenthalt brach der Reisetross auf in die Landesvertretung des Lan
des Schleswig- Holstein In den Ministergärten:
Ein ausführliches, typisch norddeutsches Mittagessen stärkte die Reisenden für den folgenden Vortrag über die Aufgaben, Bevollmächtigungen, Personalien und Arbeitsabläufe der Vertretung. Ein abschließendes Erinnerungsfoto rundete den Besuch ab. Viele der BesucherInnen gewannen erstmals einen Eindruck von der Arbeit der Vertretung, von der zwar jede/r schon mal etwas gehört hat, aber kaum jemand etwas weiß bisher kau
m jemand etwas wusste.
Im Folgenden fuhr der Bus, welcher die Gäste die gesamte Zeit durch Berlin chauffierte, zum Hotel, gelegen in Ostberlin. Lange Zeit zum entspannen oder bummeln blieb allerdings im Zuge des knapp bemessenen Zeitrahmes nicht. So stiegen die „Kreis- Pinneberger“ wieder in den Bus und ließen sich zu dem für viele vielleicht heimlichen Höhepunkt der Reise fahren: Dem deutschen Bundestag im Reichstag:
Nachdem alle ohne Zwischenfälle durch den Sicherheitscheck am Eingang gelangten, stand man im vermutlich imposantesten Bürogebäude Deutschlands, dem Paul- Löbe- Haus. Nach kurzer „Orientierungs- und Bestaunphase“ kam pünktlich um 18:00 Uhr unser Abgeordneter Ernst- Dieter- Rossmann. Frisch aus der Fraktionssitzung legte Ernst- Dieter den Schalter vom gestressten Abgeordneten auf Wahlkreisvertreter und folgte jedem Fotowunsch, beantwortete jede Frage zu Themen wie Mindestlöhnen, Kommunalfinanzen, berichtete vom katastrophalen Zustand der derzeitigen Bundes“regierung“ und erzählte aus seine
m Alltagsleben als Vertreter für die Interessen des Kreises Pinneberg in Berlin. Darüber hinaus führte Ernst- Dieter die Gruppe durch Wege, die anderen Besuchern meistens verschlossen bleiben, auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes. Nachdem auch dieser Tagesordnungspunkt, um politisch korrekt zu bleiben, verlassen wurde, reisten die Berlinbesucher wieder ins Hotel. Erschöpft, aber auch beeindruckt von den Erlebnissen des Tages zogen sich einige sofort auf ihr Zimmer zurück oder genossen noch die Gesellschaft an der Hotelbar, in heller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag.
Der zweite und letzte Tag der Reise begann früh, so dass der eine oder die andere am Frühstücksbuffet einen Kaffe mehr brauchte. Bereits um 09:00 Uhr stand eine Führung durch das SPD- Haus, welches nach Willy- Brandt benannt ist und mitten in Berlin- Kreuzberg liegt, auf dem Plan.
Dort gab es eine kurze aber interessante Führung zur Geschichte des Hauses und einen Kurzfilm über die Historie der Sozialdemokratie und mal wieder musste die gute alte „Willy- Statue“ im Foyer für unzählige Fotos und
Schnappschüsse geradestehen. In der folgenden Diskussion mit einem engagierten Mitarbeiter des Willy- Brandt- Hauses zeigten vor allem die Parteimitglieder aber auch die „externen“, dass die SPD durchaus noch eine lebendige Partei ist, die sich auf anständige Diskussionen, Gespräche und Gedankenaustäusche versteht.
Der nächste Punkt der Berlinfundfahrt war relativ entspannend.
Während einer längeren Busfahrt durch die Stadt führte uns ein ortskundiger Stadtführer quer durch das Botschaftsviertel, das Regierungsviertel, vorbei an Parteizentralen und den Ministerien und gab zudem ein Einblick in die Geschichte und die Kultur der Stadt.
Nach so einem kräftezehrenden Programm war Zeit für eine Runde einkaufen und gucken
, sowie ein ausführliches Mittagessen in einem der zahlreichen Restaurants der Stadt Berlin.
Im Anschluss an diese Stärkung folgte die letzte Veranstaltung auf Bundesebene: Der Besuch im Auswärtigen Amt. Auch hier gab es eine, wenn auch sehr belebte und zum Teil sehr emotional geführte Debatte, mit einer Mitarbeiterin des Ministeriums. Diese Debatte setzte einen guten Schlusspunkt im Rahmen d
er Bundesebene und sorgte hinterher noch lange für Redebedarf. Als letzten Punkt sollte die Gruppe die gastgebende Stadt auch lokalpolitisch noch ein bisschen besser kennenlernen: Es stand eine Führung durch die Räumlichkeiten des Abgeordnetenhauses Berlins an. Auch hier gab es wieder einen Film, sowie eine vielseitige Führung mit Informationen zur Funktion und Geschichte des Hauses. Vor Allem tat es mal wieder gut, ein Parlament zu sehen, in dem die SPD Fraktion die meisten Stühle und Tische besetzen durfte. Nach der letzten Fahrt zum Bahnhof, der Verabschiedung vom begleitenden Personal und der schnellen Fahrt zurück zum Ham
burger Hauptbahnhof waren alle TeilnehmerInnen müde aber zufrieden und begeistert. Die Fahrt hat den Besuchern die Möglichkeit gegeben, Berlin und die Politik/ Demokratie aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.
Als letztes gilt es folgendes zu sagen:
Es werden in diesem Jahr zwei weitere Fahrten in diesem Stil folgen. Bei Interesse wendet Euch am besten an das Büro Rossmann oder auch gerne an uns.
Des Weiteren gibt es die Möglichkeit Tagesfahrten in den Deutschen Bundestag zu absolvieren. Auch hier gilt: Kontakt zum Büro von Ernst Dieter Rossmann oder zu uns!
Wir würden uns riesig über Euer Interesse freuen und könne eine Fahrt nur empfehlen, denn wann ist Politik mal so spannend, greifbar, nah und verständlich?!?
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CDU wollte den "Atommüll" nicht annehmen.
Am Samstag gab sich anlässlich des Stadtfestes der Sozial-Landwirtschafts-Umwelt-Fisch-Minister in Pinneberg die Ehre. Sonst eher selten in seinem Wahlkreis anwesend stand er einige Minuten vorm Stand der CDU. Wir nutzten die Chance und versuchten eine Tonne mit “Atommüll” an den Minister zu übergeben. Er war leider wieder in seinem Dienstwagen verschwunden.
Davon unbeirrt verteilten wir Flyer in denen auf die enormen Gefahren der Atomkraft und die ungesicherte Endlagerfrage hingewiesen wurde. Die CDU war wenig begeistert und reagierte merkwürdig aggressiv. Wir hatten bereits den Besuch des Noch-Ministerpräsidenten Carstensen gestört. Mit Pinocchio-Nasen ausgestattet, machten wir auf die Lüge von Carstensen aufmerksam. Er hatte unwahr behauptet das die SPD von den Bonuszahlungen an den HSH-Noch-Chef Nonnenmacher wußte. Der CDU-Kreisvorsitzende persönlich Ole Schröder drohte uns mit einer Retourkutsche. Er hätte einhundert Personen in seinem Team, die alle für eine solche Aktion zur Verfügung stünden. Wir freuen uns auf den Besuch der Einhundert. Allerdings werden wir die Zivildienstleistenden und Rollatoren nicht mitzählen.
Die Reaktion der CDU ist nicht verwunderlich. Sie wissen ganz genau, dass ihre Position zur Atomkraft in der Bevölkerung nicht gut ankommt. Wir dürfen gerade als junge Leute nicht zu lassen, dass diese Schrottreaktoren weiter Atommüll produzieren. Die CDU fördert die Rendite von Energieriesen auf Kosten der kommenden Generationen.
Es heißt Arsch hoch gegen Krümmel und Co! Gemeinsam mehr Atomkraftwerke abschalten!


