Artikel-Schlagworte: „Energiewende“

Ab unter die Erde!

Die Jusos im Kreis Pinneberg und die Juso Orts AG Quickborn unterstützen die Bürgerinitiative gegen die Strommasten in Quickborn. Stattdessen unterstützt man den Vorschlag statt Masten Erdkabel zu verlegen.

Die Masten gefährden Mensch und Natur. Die Strahlung die von solchen oberirdischen Stromleitungen ausgeht, könne zu Leukämie führen. Außerdem kann es gefährlich werden, wenn Stürme über das Land ziehen. Zwar seien unterirdische Kabel teurer, doch durch die bessere Leitfähigkeit und die geringeren Transportverluste gleiche sich das auf Dauer mindestens aus. Ein Großteil der BürgerInnen in ist laut Umfragen der Bürgerinitiative Quickborn gegen die Strommasten.

Die Jusos stellen sich hinter die Forderungen der Bürgerinitiative und suchen den Dialog. Deutlich machen wollen die Jusos ihre Position auch im SPD Ortsverein Quickborn. Man erwarte eine eindeutige Positionierung der SPD Quickborn und kein „rumgetorkel“. Auch die Menschen in Quickborn wollen wissen wofür die SPD steht. Ein klarer Kurs muss erkennbar sein.

Dieser Fall steht exemplarisch für weite Teile der Bundesrepublik. Vor dem Hintergrund der Energiewende, weg von teurem und gefährlichen Atomstrom, hin zu neuer und sauberer Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Um eben diesen in Norddeutschland produzierten Strom in den Süden des Landes zu transportieren, muss das Netz weiter aus- und umgebaut werden.

Energie und Umwelt (Regierungsprogramm Teil 2)

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Die Ressourcen unserer Welt sind endlich. Unser ökologischer Fußabdruck ist heute schon viel zu groß.

Die SPD hat schon lange erkannt, dass konsequent gegen den Klimawandel vorgegangen werden muss. Dabei darf jedoch nicht auf gefährliche Atomkraft umgestiegen werden.

Der Herausforderung des Klimawandels begegnen wir stattdessen mit einer ökologischen Industriepolitik. Was sich zunächst einmal unsinnig anhört, ist relativ leicht zu erklären: Die Umweltbranche kann ein Jobmotor sein.

Nicht nur in der Herstellung von Solaranlagen und anderen regnerativen Energien, können Jobs geschaffen werden. Indem Deutschland durch Investitionen Vorreiter in der technologischen Entwicklung wird, z. B. in der Entwicklung des Elektroautos, können auch in diesen Gebieten viele Jobs geschaffen werden.

  • Bis 2030 soll die Hälfte der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien erfolgen. Das ist realistisch. Dieses Ziel liegt in etwa zwischen dem der Grünen und dem der Union
  • Am Atomausstieg muss festgehalten werden. Die Endlagerfrage ist bis heute ungelöst, die Risiken sind zu groß.
  • Steuervorteile für Hersteller Erneuerbare Energien müssen bestehen bleiben
  • Die Einrichtung eines Klimaschutz-Innovationsfonds muss erfolgen
  • Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist nur in großem Maß möglich, wenn wir unsere alten Kohlekraftwerke modernisieren oder gar erneuern. Der Ausstoß liese sich um ein Vielfaches zurückfahren und die Effizienz der Nutzung könnte erhöht werden.
  • Um den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, müssen öffentliche Verkehrsmittel gefördert werden.
  • Die Bahn darf daher nicht privatisiert werden. Sie ist ungemein wichtig für den öffentlichen Nahverkehr und muss daher in öffentlicher Hand bleiben!
  • Die SPD hält weiterhin am Umweltgesetzbuch fest, dass an der Union gescheitert ist
  • Gentechnik sollte in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion keine Verwendung finden.

Atomausstieg, Erneuerbare Energie, Innovationsförderung, Modernisierung der Kraftwerke und öffentlicher Nahverkehr – das sind nur einige Punkte des weiten Feldes der Umweltpolitik der SPD. Wir gehen realistisch an die Probleme heran, wissen aber auch, dass sie möglichst rasch gelöst werden müssen.

Im Gegensatz zu Union und FDP, die in Sachen Klimapolitik und Umweltpolitik nur auf die Interessen der großen Stromkonzerne hören, sind wir uns im Klaren darüber, dass dieses Politikfeld entscheidend für die Zukunft unseres Landes als auch unseres Planetens sein wird.

Unser Land kann mehr!

Darum SPD wählen!

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Nächste Folge: Gute Arbeit + gerechter fairer Lohn – wie will die SPD das schaffen?

Atomkraft – Traum der Konservativen = Albtraum der Jusos

Am vergangenen Samstag kam es in der Elmshorner Fußgängerstraße zu einem ungewohnten Anblick. In weiße Anzüge verhüllt und mit Atemmasken ausgestattet, verfolgten junge Menschen ein gelbes Fass, welches ein Atommüllzeichen „schmückte“. Was zunächst nach einem Katastrophenfall aussah, ließ sich schnell als Wahlkampfaktion der Jusos Pinneberg aufklären. Diese folgten dem Zug mit Flyern, welche zu einer umweltbewussten Energienutzung aufrufen.


„Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen“, ist das Motto des Umweltwahlkampfes der SPD für die Europawahl. Die Jusos des Kreisverbandes Pinneberg sind dabei jedoch anderer Meinung. „Heute wird häufig gesagt, Atomkraft sei eine sehr saubere Sache“, sagte Katharina Rettke, Kreisgeschäftsführerin der Jusos, „wir wollten den Leuten mit unsere Aktion deutlich machen, dass dies jedoch nicht der Fall ist. Wir vergessen häufig, dass wir noch immer kein Lösung für das Entsorgungsproblem haben.“ Viel mehr ist es Zeit, nun endlich umzusatteln. „Die Entwicklung und Förderung erneuerbarer Technologien ist eines der wichtigsten Ziele der SPD für die nächste europäische Legislaturperiode.“, so Martin Weinrich, Mitglied im Kreisvorstand.


Die Aktion war ein voller Erfolg. Mehr Leute als sonst nahmen sich einen Flyer und nicht wenige fragten nach.


Für die Kreisjusos steht fest, dass es weiterhin ein zentrales Anliegen sein muss, den Leuten die Bedeutung erneuerbarer Energien ins Bewusstsein zu bringen. Daher wird die Aktion am nächsten Samstag, dem 30.Mai in Wedel wiederholt.


Torsten Albig Ministerpräsident in...
Wir sehen uns:

25.-27.22 Beginn: 15:00 Uhr
Juso- Bundeskongress in Lübeck
30.Noveber
Jusos Elmshorn: Diskussion zur Situation des Rathauses; 18:30 Uhr SPD- Büro Panjestr.
30.Noveber
Jusos Elmshorn: Diskussion Datenschutz im Internet18:30 Uhr SPD- Büro Panjestr.
09. Dezemberr
Weihnachtsfeier Jusos Pinneberg DRK Heim Halstenbek
16.12.2011
Antragsschluss zur Juso- Landeskonferenz
19.12.2011
Kreistreffen Jusos Pinneberg im SPD- Kreisbüro Pinneberg
13- 14 Januar 2012
Juso- Landeskonferenz in Kiel
20.- 21. Januar 2012:
Landesparteitag SPD SH
6. Mai 2012:
Landtagswahlen Schleswig- Holstein

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