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Europawahlergebnisse für den Kreis Pinneberg
Für die Minderheit der Kreis Pinneberger, die am Wochenende wählen war, wird vielleicht interessant sein, wie die diesjährige Europawahl ausging.
Eines steht fest: Es war nicht das Ergebnis, das wir erhofft haben und für das wir gekämpft haben. Woran das schwache Abschneiden unserer Mutterpartei liegt, wird in den Ortsvereinen diskutiert werden. Wir haben uns in diesem Wahlkampf angestrengt und recht efolgreich Aktionen durchgeführt.
Fest steht auch, dass wir noch viel zu tun haben, wenn wir nicht ab September von einer innovativlosen und neoliberalen schwarz-gelben Koalition regiert werden wollen.
Die Ergebnisse für den Kreis Pinneberg findet man auf einer Sonderseite des Kreises.
Positiv fällt eigentlich nur auf, dass unser Ergebnis zwar um 0,2 Prozentpunkte schwächer ist als 2004, aber immer noch 3,7 Prozent über dem Bundesschnitt liegt.
Wirklich erschreckend ist aber eigentlich die schwache Wahlbeteiliung. Im Kreis konnten nur 39,2 Prozent der Menschen dazu bewegt werden, zur Wahlurne zu gehen.
Das ist erschreckend.
Um dieses Thema dreht sich auch der aktuelle Blogeintrag unserer Geschäftsführerin Kattarina Rettke:

Kattarina Rettke
Was für ein Schock war das gerade, als ich lesen musste, dass wir in Schenefeld gerade einmal eine Wahlbeteiligung von 38% verzeichnen.
Lediglich 5433 Bürger haben von ihrem Wahlrecht gebrauch gemacht. Und dieses zu Zeiten, in denen viele Forderungen von Bürgerseite bestehen(z.B. Arcandor). Wenn man fordert, dann fordere auch ich, dass man seine Stimme abgibt und uns herausfordert die Forderungen umzusetzen.
Noch bedrückender ist das Wahlergebnis meiner Partei. Zwar hat auch die CDU verloren, doch ist es erschreckend, wie viele Menschen der Partei, die in Europa mit Faschisten wie Berlusconi kooperiert das Vertrauen schenken. Einer Partei, die von den Bürgern die Forderung nach
“mehr Arbeit bei gleichem Lohn” ausspricht und den Mindestlohn ablehnt. Eine Partei die kategorisch die Erweiterung ablehnt und rechte Migrationsrichtlinien fordert. Das dieses rechte Bild auch Konsens bei meinen Kollegen der Jungen Union Pinneberg zu sein scheint, musste ich leider am Samstag erleben. Wo war die Junge Union bei der Antinazidemo? Will diese den Faschismus schalten und walten lassen? Mir scheint es fast so.Gerade in Schenefeld kann man derzeit sehen, dass es mit der SPD heißt: Für die Zukunft planen. Doch dieses Thema, das Thema Bildung, ist leider in der EU noch nicht mit Kompetenzen ausgestattet. Ganz anders bei der Bundestagswahl. Meine Damen und Herren bitte sehen Sie in diesem Punkt Schenefeld als Beispiel für die Bundes SPD. Sie sehen sehr schnell, dass die CDU Bildungsauslese betreiben will und einer breiten Masse die Zukunft verbaut. Also bitte lassen Sie uns weiter zusammen arbeiten und geben im September die Stimme für die Partei mit Zukunftsblick ab.
Wählen Sie die SPD!
Vergangenheit oder Zukunft?
Das ist die Frage, die wir uns in Schenefeld in den kommenden Wochen stellen müssen. Setzten wir auf die Form “Vergangenheit”, so würde es heißen: Wir entscheiden uns für das Festhalten an der Regionalschule- dem Modell was Rückschritt und nicht Fortschritt bedeutet. Wollen wir jedoch die Form der Zukunft, so heißt es: Gemeinschaftsschule. Die Schulform, die die Schullandschaft der nächsten Jahre prägen wird