Wenn du nicht reich bist klau’ ich dir dein Pausenbrot…
Schwarz- Gelb streicht Geld für Initiative “Kein Kind ohne Mahlzeit”
Das schwarz- gelb nicht gerade für so
lidarische und soziale Politik steht, war ja von vorne rein klar. Das es soweit geht war jedoch nicht absehbar: Das Programm “Kein Kind ohne Mahlzeit” wird zum Jahresende auslaufen und von den Mövenpickern Kubicki und Carstensen nicht verlängert. Die Landesstiftung “Familien in Not” wird hierfür kein Geld mehr bekommen. Bisher hat die Stiftung 2 Millionen € pro Jahr bereitgestellt um Kindern aus ärmeren Familien ein tägliches Mittagessen in der KiTa zu bezuschussen. Diese Aufgabe wird nun allein bei den ohnehin schon finanziell ausgebluteten Kommunen liegen. Es ist absehbar, dass einige Kommunen das nicht stemmen können. Anscheinend passen Kinder aus ärmeren Familien nicht in das Klientel der CDU und FDP- “Regierung”. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man zynischerweise vermuten, dass die Koalition bald auch die Mehrwertsteuer auf Mahlzeiten im Hotel senkt, dann können die Kinder ihr Mittagessen bei Mövenpickhotels abholen.
Die Jusos haben einfache als auch pragmatische Lösungsvorschläge: Mehrwertsteuer für Hotels und reiche Erbe erhöhen, wieder Geld für ärmere Kinder im Landessäckel haben und ansonsten die Landtagskantine für Peter Harry und seinen Freund Wolfgang sperren- damit die wissen wie es mittags ohne warme Mahlzeit ist.