Täglich grüßt der Nonnenmacher

Wieder neue Untaten aus dem Hause HSH

Wer Millionen verdient und Boni abgreift scheint sich nicht besonders um die Jobs von “normalen” Arbeitnehmern und Abreitnehmerinnen zu scheren. Dieser Eindruck verfestigt sich, wenn man auf die neusten Taten von HSH- Chef Nonnenmacher guckt. Die Lindau- Werft in Kiel braucht einen Kredit in Höhe von 9 Millionen Euro, um einen Schiffsneubau um Vorfelde finanzieren zu können. Da die Werft seit 20 Monaten insolvent ist, mit Grund dafür waren die Wirtschafts- und Finanzkrise zu der Herr Nonnenmacher sicher auch ein paar Teile beigesteuert hat, musste sie nun ihre Belegschaft um 156 auf 95 MitarbeiterInnen und 10 Auszubildene reduzieren. Nur so konnte das vollständige Aus verhindert werden. Aus dem Hause HSH hieß es lediglich, man müsse auf die “Sorgfaltspflichten” achten. Ob man darauf auch geachtet hat, als bei Deals wie “Omega” Milliarden bei Leerverkäufen verspekuliert wurden?

Mit der reduzierten Mannschaft versucht die Werft nun trotzdem weiterhin die Kunden bedienen zu können und den Service aufrecht erhalten zu können. Die vermeintliche Sorgfaltspflicht der HSH Bosse wird nun also auf Kosten der Angestellten vorangetrieben.

Eine schleswig- holsteinische Landesbank sollte ein Interesse an der Schiffsbaufinanzierung haben. Schließlich ist dies ein wichtiger Industriezweig für das Bundesland zwischen den Meeren! Die Finanzierung der Werft und des Kredites übernimmt nun das Land, also der Steuerzahler. Aber das fällt ja kaum auf, angesichts der Milliarden, die der Steuerzahler schon in die “absolut soldie und gesude Bank” (O-Ton Nonnenmacher) gesteckt hat.

Was macht man da?

Nonnenmacher entlassen, die HSH Nordbank einen sicheren Kredit gewähren lassen um die Arbeit nehmerInnen und Auszubildenen zu schützen und mit starken Betriebsräten und Gewerkschaften für den Erhalt und die Unterstützung der Werft streiten. Und Banken mit Hilfe der Finanztansaktionssteuer für ihre schädlichen Geschäfte bezahlen lassen!

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