Grüne Hülle, schwarze Seele
Grüne stimmen für Fortsetzung der Koalition
Schade, Chance vertan. CDU und die Grünen, oder jedenfalls das was davon übrig geblieben ist, dürfen weiter in der Hansestadt werkeln. Das Angebot auf Neuwahlen und die Möglichkeit auf eine Koalition mit der SPD schlugen die Grünen aus.
Dabei zeigt sich in was für einem traurigem Zustand der Hamburger Landesverband der Grünen ist, vor Allem im Bezug auf seine Funktionäre und Abegordneten.

Außen Grün, innen schwarz: Die Liebe für rot beschränkt sich bei C. Goetsch auf die Farbe der Jacke
Statt in einer rot- grünen Regierung einen Neuanfang zu versuchen, gibt man der personell und inhaltlich rampunierten CDU eine zweite Chance. Anstatt mit den Sozialdemokraten durch für eine besseres Regierungsklima und sozialere sowie fairere Politik in allen Bereichen zu streiten räumt man der CDU weiteren Spielraum ein und wählt den konserativen Ahlhaus zum Oberbürgermeister. Durch eine mögliche rot- grüne Landesregierung würde diese Koalition eben auch weiteren Einfluss im Bundesrat und damit in der Bundespolitik gwinnen.
Außerdem stimmen und warben vor Allem Funktionäre und Abgeordnete für die Fortsetzung der Koaliton. Das murren und die Zweifel an der Basis werden damit einfach unter den grünen Teppich gekehrt. Die Grünen, selber enstanden aus einer Protestbewegung, ignorieren eben auch mal die gesellschaftlichen und demokratischen Forderungen. So meint der Großteil der Hamburger und Hamburgerinnen, dass Neuwahlen richtig wären.
Von der CDU hatte man sowas erwarten können, aber nicht von den Grünen.