Bereits Mitte November hat der Juso-Kreisverband auf seiner jährlichen Kreisvollversammlung einen neuen Vorstand gewählt sowie die Ziele für das kommende Jahr beschlossen.

Der seit Dezember 2016 amtierende Vorsitzende Jannik Thiel aus Pinneberg wurde erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertreter*innen wurden Leslie Drewes (Wedel), Victoria Kuczka (Halstenbek), Linja Voges (Pinneberg), Grete von Wolff (Elmshorn), Maximilian Krause (Holm) und Christopher Werner (Elmshorn) gewählt. Als Kassierer wird weiterhin Lasse Ramson (Tornesch) fungieren, Philipp Reimers, ebenfalls aus Tornesch, wird als Kreisgeschäftsführer die organisatorischen Aufgaben übernehmen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Sinja Brandt, Marcello Hagedorn und Felix Priedemann traten nicht für eine weitere Amtszeit an und schieden somit aus dem Vorstand.

In   mehreren   Grußworten   bedankten   sich   der   Bundestagsabgeordnete   Ernst-Dieter Rossmann sowie die Landtagsabgeordneten Thomas Hölck, Beate Raudies und Kai Vogel bei den Jusos für ihr Engagement im Landtags- und Bundestagswahlkampf und baten die Jusos, bei den kommenden Kommunalwahlen auch selbst zu kandidieren.

Im kommenden Vorstandsjahr wird sich die Arbeit der jungen Sozialdemokrat*innen vor allem auf zwei wesentliche Punkte konzentrieren:

Am 6. Mai werden im Kreis Pinneberg die Gemeinde- und Stadträte sowie der Kreistag neu gewählt. Es ist sowohl im Interesse der Jusos als auch der Gesellschaft, dass nach dem 6. Mai mehr junge Sozialdemokrat*innen in den Kommunalparlamenten sitzen als es bisher der Fall ist. Aus diesem Grund werden sich zahlreiche Jusos in ihren Wohnorten sowie in einigen Wahlbezirken für den Kreistag zur Wahl stellen. Die Kandidat*innen sollen sowohl im Wahlkampf als auch bei der politischen Arbeit in den Kommunalparlamenten durch den Juso-Kreisverband unterstützt werden. Zudem wird sich der Juso-Kreisverband in den Erstellungsprozess des Wahlprogrammes einbringen.

Neben und nach der Kommunalwahl will der Juso-Kreisverband inhaltlich arbeiten. Die Erneuerung der Sozialdemokratie muss nach Ansicht der Jusos auch dann geschehen, wenn sich die SPD mehrheitlich für eine erneute Große Koalition entscheiden sollte. Aus diesem Grund sollen Antworten zu den Themen Digitalisierung, Ökologie, Geflüchtete, Sozialstaat und Grundeinkommen diskutiert und gefunden werden und in die SPD getragen werden.