Archiv für Juni 2010
Gleiche Arbeit- Gleiches Geld
Initiative der IG Metall
Unter dem Motto “Gleiche Arbeit- Gleiches Geld” hat die Gewerkschaft für Metall und Dienstleistung IG Metall (IGM) eine Initiative ins Leben gerufen, die unter anderem von ehemaligen Spitzenpolitikern wie den
Sozialministern außer Dienst Dr. Norbert Blüm und Walter Riester gefördert wird. Bei der Initiative geht es darum die Rechte von Leiharbeitern und Leiharbeiterinnen zu fördern, gerade was einen fairen Lohn angeht. Denn leider verdienen LeiharbeiterInnen für die gleiche Arbeit oftmals deutlich weniger als festangestellte ArbeitnehmerInnen. Um das Anliegen und die Forderungen der LeiharbeiterInnen zu verdeutlichen plant die IGM einen Infostand und eine Pressekonferenz in Pinneberg:
Am 30. Juni ab 12:00 Uhr in Pinneberg Straße „Dingstätte“/Ecke Lindenstraße/Ecke Damm.
Der Infostand steht bis etwa 17:00 Uhr. Die Pressekonferenz findet um 14:00 Uhr statt. Mit dabei werden PolitikerInnen aller Parteien sein, GewerkschaftlerInnen und musikalische Begleitung sein.
Frischer Wind in Pinneberg
Juso Orts AG Pinneberg nimmt wieder Fahrt auf- mit neuen Mitgliedern und neuem Vorstand
Lange Zeit war es relativ ruhig um die Pinneberger Orts AG der Jusos, was vorangig Abschlussprüfungen geschuldet war. Doch jetzt sind die Pinneberger wieder startklar und frisch motiviert. So hat sich vergangene Woche der neue Vorstand formiert. Er besteht aus dem Vorsitzenden Sven Petersen, seinen Stellvertretern Lennart Feix und Jannik Thiel und dem Kassenwart Viji Ahmad. Als erstes will der neue Vorstand sich mit den inhalten der Jusos auseinandersetzen und eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten ausfindig machen. Danach will man sich verstärkt um die Arbeit vor Ort kümmern.
Das erste Treffen findet am 30. Juni um 18:15 Uhr im Kreisbüro der SPD Am Drosteipark 5 statt. Treffen ist auf der Wiese davor. Wir freuen uns, mit euch ein junges Pinneberg zu gestalten!
Täglich grüßt der Nonnenmacher
Wieder neue Untaten aus dem Hause HSH
Wer Millionen verdient und Boni abgreift scheint sich nicht besonders um die Jobs von “normalen” Arbeitnehmern und Abreitnehmerinnen zu scheren. Dieser Eindruck verfestigt sich, wenn man auf die neusten Taten von HSH- Chef Nonnenmacher guckt. Die Lindau- Werft in Kiel braucht einen Kredit in Höhe von 9 Millionen Euro, um eine
n Schiffsneubau um Vorfelde finanzieren zu können. Da die Werft seit 20 Monaten insolvent ist, mit Grund dafür waren die Wirtschafts- und Finanzkrise zu der Herr Nonnenmacher sicher auch ein paar Teile beigesteuert hat, musste sie nun ihre Belegschaft um 156 auf 95 MitarbeiterInnen und 10 Auszubildene reduzieren. Nur so konnte das vollständige Aus verhindert werden. Aus dem Hause HSH hieß es lediglich, man müsse auf die “Sorgfaltspflichten” achten. Ob man darauf auch geachtet hat, als bei Deals wie “Omega” Milliarden bei Leerverkäufen verspekuliert wurden?
Mit der reduzierten Mannschaft versucht die Werft nun trotzdem weiterhin die Kunden bedienen zu können und den Service aufrecht erhalten zu können. Die vermeintliche Sorgfaltspflicht der HSH Bosse wird nun also auf Kosten der Angestellten vorangetrieben.
Eine schleswig- holsteinische Landesbank sollte ein Interesse an der Schiffsbaufinanzierung haben. Schließlich ist dies ein wichtiger Industriezweig für das Bundesland zwischen den Meeren! Die Finanzierung der Werft und des Kredites übernimmt nun das Land, also der Steuerzahler. Aber das fällt ja kaum auf, angesichts der Milliarden, die der Steuerzahler schon in die “absolut soldie und gesude Bank” (O-Ton Nonnenmacher) gesteckt hat.
Nonnenmacher entlassen, die HSH Nordbank einen sicheren Kredit gewähren lassen um die Arbeit nehmerInnen und Auszubildenen zu schützen und mit starken Betriebsräten und Gewerkschaften für den Erhalt und die Unterstützung der Werft streiten. Und Banken mit Hilfe der Finanztansaktionssteuer für ihre schädlichen Geschäfte bezahlen lassen!
Politik ist langweilig, spröde und doof…
…aber nicht mit den Jusos!!!
Bei uns gibt es nicht nur langweilige und zähe Diskussionen über Gesetze und Richtlinien! Wir Jusos, die jungen Leute in der SPD, besuchen auch Ausstellungen, organisieren Feiern und werden auch das ein oder andere Fussballspiel der WM zusammen gucken. Nebenbei machen wir auch ein bisschen Politik und tragen die Visionen und Ansichten der jungen Leute in die SPD. Dabei hat jeder seine eigene Meinung, die auch mal nicht der Meinung der SPD entspricht! Unsere Diskussionen sind eigentlich immer belebt und es wird eine Menge gelacht und nicht bloß mit Fachargumenten hin und her geworfen.
Damit wir das alles umsetzen können, brauchen wir dich! Gestalte deine Stadt und deinen Kreis Pinneberg nach deinen Vorstellungen mit! Die Mitgliedschaft bei den Jusos ist kostenlos und beitragsfrei! Wir Jusos setzen uns ein für:
kostenlose Bildung- gegen Studiengebühren und Zugang zu guter Bildung für alle!
solide Städte- für starke Kommunen und Gemeinden mit sicheren Finanzen
Umweltschutz- für den Erhalt und Schutz der Umwelt, für regenerative Energie und gegen Atomkraft!
für junge Menschen- Ausbildungsgarantie und einen garantierten Schulabsschluss
faire Steuern- bei denen die reichen und wohlhabenden höhere Steuern zahlen müssen als weniger Wohlhabende!
faire Arbeit- Mindestlohn von 8,50€ pro Stunde damit jeder Mensch von seiner Arbeit leben kann und genug Geld zum Leben verdient! Für den Kündigungsschutz!
Medien und Datenschutz- für freie Presse, moderne Kommuikationsmittel und Datenschutz auch im Internet!
Toleranz- für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung von Homosexuellen oder Ausländern- Und gegen Nazis!
faires Gesundheitssystem- für ein Gesundheitssystem das alle gleich behandelt und in der der wohlhabende einen höherern Beitrag zahlen als weniger Vermögende, wo die Starken die Schwachen, die Gesunden die Kranken und die Starken die Schwachen unterstützen.
Das alles und noch viel mehr gibt es bei den Jusos. Spaß, Organisation, Unternehmungen, Debatten und Diskussionen!
Jusos vor Ort gibt es in Pinneberg, Elmshorn, Wedel, Halstenbek/Schenefeld und den H- Dörfern (Hetlingen, Holm und Co.) und natürlich im Kreis.
Infos unter l.oehme@jusos-pinneberg.de


